Kategorie: ‘Tamara Gräfin von Nayhauß Kolumne’ Category


03. Juni 2009

Trendbericht: Die Farben des Sommers

Zurzeit mache ich Urlaub in einem meiner Lieblingsorte: St. Tropez. Und ich muss sagen, das südfranzösische Flair und die mediterranen Looks, die ich dort immer wieder sehe, gefallen mir unglaublich gut. Dieses Mal sind es besonders die Farben und die gelungenen Farbe-Kombinationen. Und weil ich finde, dass ihr auch davon profitieren sollt, habe ich für euch heute die angesagtesten Farben für diesen Sommers zusammengestellt. Und ihr erfahrt natürlich auch, wie man sie am besten stylt.

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Ich finde jeder sollte diesen Sommer ein LILA-Accessoire haben. Hier seht ihr mich mit meiner neuen lila Lieblingsuhr von Toy Watch. (Bethge/ Hamburg; Foto© Bethge/Berlin)

Lila der letzte Versuch?
Nein
ganz und gar nicht, ganz im Gegenteil. Lila Accessoires sind diesen Sommer der Renner. Eigentlich bin ich gar kein Lila-Fan, aber diesen Sommer musste ich feststellen, dass ich ganz unbewusst in Lila zugeschlagen habe: Zum Beispiel eine Sonnenbrille von Prada in Schmetterlingsform oder meine neue Lieblingsuhr von Toy Watch. Meine absolute Lieblingskombination ist Lila mit Weiß. Ein tolles Outfit ist zum Beispiel eine weiße Leinenhose zu lila Ballerinas. Dazu würde ich dann noch ein weißes Top und einen lila Gürtel stylen.

Gelb so strahlend wie die Sonne
Neben Lila sind monochrome Looks in warmen Gelbtönen total angesagt. In St. Tropez trägt man die Farbe vorwiegend als legere Bermuda-Shirt-Kombination. Aber auch sonnengelbe Bandeau-Kleider sehe ich hier überall. Zu beiden Looks werden die Trendschuhe des Sommers kombiniert: Es gibt praktisch kaum jemanden, der nicht Römersandalen trägt. Allerdings steht Gelb nur braunen Hauttypen wirklich gut. Frauen mit einem hellen Teint – so wie ich – sollten, wenn überhaupt, nur sehr pastellige Gelbtöne tragen. Zum Beispiel feines Vanillegelb. Was mir auch noch aufgefallen ist, sind die schmale Stirnbänder und Haargummis, die hier alle tragen. Besonders in Gelb zu dunkelbraunen Haaren finde ich sie sehr schön.

Weiß-Rot der maritime Klassiker
St. Tropez liegt an der »Côte d‘Azur« – dort also, wo der maritime Stil zu Hause ist. Klar, dass man dort auch sehr oft die klassischen Farb-Kombinationen Blau-Weiß oder Weiß-Rot sieht. Eines meiner Lieblings-Outfits ist zum Beispiel eine weiße Hose zu einem rot-weißen Ringel-Shirt. Das trage ich zum Beispiel immer dann, wenn ich zu dem provenzalischen Markt auf dem Place des Lices gehe. Dazu finde ich übrigens roten Lippenstift ganz toll – und natürlich meinen weißen Panama-Strohhut.

Mit so vielen schönen Farben kann der Sommer endlich kommen. Bis dahin habt ihr ja noch genügend Zeit, um nach den passenden Accessoires zu suchen. Ich schicke euch sonnige Grüße aus Südfrankreich und freue mich schon, wenn ich wieder zurück bin und euch Neues aus der Welt der Mode berichten kann.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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28. Mai 2009

Styling-Tipps: Hosen in kurzen Schnitten

Wahrscheinlich ist es euch schon aufgefallen: Hosen sind die neuen Röcke. Ich bin mir sicher, dass man in diesem Sommer vor allem Hosen in kurzen Schnitten verstärkt sehen wird. Gerade hab ich mir wieder eine gekauft: So eine lässige Hose á la Chinois. Damit ihr bei eurer nächsten Shopping-Tour auch wisst, wonach ihr suchen müsst, kommen hier drei der angesagtesten Hosenschnitte. Außerdem gebe ich euch Tipps, wie ihr sie stylen könnt.

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Gucci Sommer 2009: Knöchelkurze Hosen sind zurzeit überall Trend

Hosen á la Chinois
Dieser Hosen-Typ gefällt mir wirklich sehr gut, obwohl er ziemlich voluminös geschnitten ist. Aber das Tragegefühl ist durch die weiteren Beine und den extra tiefen Schritt sehr angenehm. Pump-Hosen finde ich vor allem in Dunkelgrau super. Besonders zu empfehlen sind superleichte und elegante Modelle aus Seide, zum Beispiel von Acne oder By Marlene Birger. Dazu finde ich tailliert geschnittene Westen im monochromen Look ganz hervorragend, die ihr einfach so oder in Kombi mit einem lässigen T-Shirt tragen könnt. Das Non-Plus-Ultra sind natürlich stylische Plateau-Sandaletten und eine kleine Leder-Clutch.

Hosen im 7/8-Schnitt
Zugegeben, das sind eher klassische Hosen. Aber zurzeit werden sie wieder überall getragen. Ihr erkennt sie an ihrem knöchelkurzen Schnitt. Besonders Ballerinas sehen an ihnen gut aus. Meist kommen sie auch noch mit Bügelfalten. Ich finde eigentlich zu solchen Hosen weiße Blusen ganz großartig, die einfach in den Hosenbund gesteckt werden. Damit der Casual Look komplett wird, solltet ihr auch auf schlichte Accessoires achten. Beispielsweise sind das schmale Gürtel oder flache Lederbeutel. Nicht ganz so passend finde ich dazu übrigens knallige Farben. Ihr solltet euch beim Kombinieren daher auch nur auf Weiß-, Crème- oder Beigetöne beschränken.

Hosen im Karottenschnitt
Hosen im Karottenschnitt sind für mich in diesem Sommer ein absolutes Must Have. Mir gefällt an ihnen, dass sie oben durch die Bundfalten eher weit sind und unten durch den engeren Schnitt die Knöchel besonders schön akzentuieren. Wichtig ist aber, dass ihr dazu immer High-Heels tragt, damit die Proportionen der Hose und die eurer Knöchel richtig zur Geltung kommen. Und ihr solltet auch Taille zeigen: Das geht am besten mit einem etwas kürzer geschnittenen Top. Tolle Karottenhosen gibt es zurzeit bei Boss Black, Yves Saint Laurent oder von Paul Smith.

Übrigens feiert auch die karottenförmige Jeans gerade ein kleines Comeback. Zu ihnen finden ich blaue Pumps sehr schön. Oder ein Blazerjäckchen mit kurzen Ärmeln, das man mit einem einfachen Top kombiniert. Ich hoffe jetzt, dass ihr mit Tipps für eure nächste Shopping-Tour nun perfekt vorbereitet seid – und wer stylingtechnisch bislang nur auf Röcke geschworen hat, der sollte diesen Sommer unbedingt mal auf Hosen umsteigen.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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21. Mai 2009

Mode und Film: Drei Stilikonen und ihre Designer

Immer wenn ich mir alte Filme anschaue, bin ich von den großartigen Outfits der Schauspielerinnen begeistert. Ihr kennt wahrscheinlich alle Filmklassiker wie »Frühstück bei Tiffany« oder Nouvelle-Vague-Filme von Francois Truffaut oder Jean-Luc Godard. Es ist vor allem eine bestimmte Art von Eleganz, die mich dabei fasziniert. Nicht zuletzt weil die weiblichen Hauptdarstellerinnen mit ihren Looks ja für Generationen stilbildend waren und bis heute die Modewelt inspirieren. Dass sich dahinter aber auch immer ein Designer verbirgt, der diese Looks überhaupt erst kreierte, wissen die wenigsten. Deswegen stelle ich euch heute drei Stilikonen vor und verrate euch auch, welcher Designer sie dazu machte.

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Brigitte Bardot – gefeierte Stilikone der sechziger und siebziger Jahre

Brigitte Bardot und Féraud
Die Geschichte der beiden beginnt Mitte der Fünfziger in Cannes, wo der Modemacher und Maler Louis Féraud seine ersten Boutiquen hatte. Als ihm dort die junge Brigitte Bardot begegnete, wusste er sofort, was zu tun war: Er erfand für sie genau den Look, unter dem wir die Stilikone heute noch kennen. Typische Féraud-Kreationen, die Brigitte Bardots Look ausmachen sind zum Beispiel knielange undauf Taille geschnittene Bleistiftröcke zu Tops mit U-Boot-Ausschnitt – oder Tellerröcke zu Ringelshirts. Legendär ist natürlich auch das breite Haar-Band für die blonde Mähne der Schauspielerin. Wie kaum ein anderer prägte Louis Féraud so auch den französischen Stil der sechziger Jahre: Elegant, charmant und immer très chique. Ein Film, den ihr euch dazu mal anschauen könnt, ist »Et Dieu créa la femme« von 1956.

Audrey Hepburn und Givenchy
Der Look von Audrey Hepburn funktioniert nach einem anderem Prinzip: Klare Linien treffen hier auf schnörkellose Eleganz, wie z.B. das schwarze Etuikleid aus »Frühstück bei Tiffany«, das vor ein paar Jahren als teuerstes Kleid aller Zeiten verkauft wurde. Entworfen hat es der französische Designer Hubert de Givenchy, der seit 1954 für den Look Audrey Hepburns verantwortlich war. Ihr alle kennt wahrscheinlich auch seine zauberhaften Kleider aus dem Film »Sabrina«. Neben eigenen Kreationen hat Givenchy Audrey Hepburns Look vor allem auch durch die großartige Kombination mit modischen Klassikern definiert, wie der Burberry-Trenchcoat oder die Wayfarer von Ray Ban.

Romy Schneider und Coco Chanel
Zu Beginn ihrer internationalen Karriere traf Romy Schneider auf Coco Chanel. Die Designerin verhalf der Schauspielerin zu ihrem unnachahmlichen Stil: Für den Film »Boccacio 70« entwarf Madame Chanel eine Reihe ihrer typischen Kostüme, die perfekt auf die zierliche Schauspielerin zugeschnitten waren. Und sie gab der noch jungen Schauspielerin entscheidende Tipps für die Art, wie sie ihr Make-up und ihre Haare tragen sollte. Wenn ihr euch einmal einen Bildband über Romy Schneider anschaut, dann könnt ihr sehen, wie sehr sich durch den Einfluss von Coco Chanel der Stil und Look von Romy Schneider Mitte der sechziger Jahre veränderte.

Und jetzt kann ich euch nur empfehlen, einen der alten Filme mal anzuschauen. Ich bin mir sicher, ihr findet den einen oder anderen Look, den ihr wunderbar nachstylen könnt. Oder ihr lasst euch einfach nur von der wunderbaren Eleganz der drei großen Schauspielerinnen und Stilikonen inspirieren.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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14. Mai 2009

Porträt: Der Skateboardpionier Titus Dittmann

Jedem Skateboard-Fan ist Titus Dittmann ein Begriff. Ihm ist es nämlich zu verdanken, dass sich Anfang der Achtziger Jahre die Skateboard-Szene in Deutschland überhaupt etablieren konnte. Wenn ihr so wollt, hat er eine ganze Generation Jugendlicher mit Skateboards versorgt und ihnen einen bislang völlig unbekannten Lifestyle vermittelt. Ohne Titus Dittmann hätte ich selbst vermutlich auch das Brett mit den vier Rollen nie kennengelernt. Anfang dieses Monats war ich mit dem ZDF-Fernsehteam von »Hallo Deutschland« unterwegs, um den »Vater der Skater-Szene« in Münster zu besuchen. Was ich dort erlebt habe und wie meine Begegnung mit Titus war, erfahrt ihr jetzt.

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Titus Dittmann und ich – im Hintergrund seht ihr seinen weißen Rennmustang von 1965, mit dem er historische Tourenwagenrennen fährt

Was für ein Mensch ist er?
Bei meiner Begegnung war ich vor allem von seiner positiven Energie und lockeren Art begeistert. Dass er bereits schon sechzig ist, merkt man im Grunde gar nicht. Wahrscheinlich liegt das an seinen lässigen Skater-Klamotten, die er immer noch gerne trägt – und natürlich an seiner jugendlichen Ausstrahlung. Selbstverständlich nutzt Titus auch jede freie Minute, um auf seinem Board in Old-School-Manier über den Asphalt zu schmettern.

Hat er erzählt, wie er das Skateboard nach Deutschland brachte?
Titus ist eigentlich Lehrer und hat sich damals sehr für neue Formen des Schulsports interessiert. Als er 1978 in Münster bei einem Spaziergang zum ersten Mal jemand auf einem Skateboard sah, wusste er sofort, was zu tun war: Er reiste nach Kalifornien und deckte sich dort mit Skateboards ein, die er dann an seine Schülern weiterverkaufte. Über die integrative Funktion des Skatens, das Respekt im Umgang mit den anderen erfordert, hat Titus dann auch sein Zweites Staatsexamen geschrieben.

Wie ging es dann weiter?
Schnell merkte Titus, dass er sein Hobby zum Beruf machen muss. Nicht zuletzt, weil die Nachfrage nach Skateboards und Zubehör immer größer wurde. Mitte der Achtziger gründete er die Firma »Titus Rollsport«. Dort gibt es praktisch alles, was ihr zum Skaten braucht. Titus hat sogar eine eigene Kleider-Kollektion. Legendär sind die Baggy-Hosen im HipHop-Style. Und wer es lieber punkiger mag, für den sind die röhrigen Hosen und Caps mit Nadelstreifen ganz bestimmt was. Übrigens arbeiten in seiner Firma hauptsächlich junge Leute, die alle die gleiche Skate-Leidenschaft wie Titus mitbringen – und natürlich ihre Mittagspause am liebsten in der hauseigenen Half-Pipe verbringen.

Was macht Titus sonst noch?
Titus lebt mit seiner Familie auf einem Anwesen mit einem riesengroßen Garten. Dort spielt er am liebsten Crossgolf. Zudem besitzt er viele schöne Oldtimer, mit denen er auch historische Autorennen fährt. Und auf seinem Dachboden hat er alle seine alten Skateboards gesammelt. Außerdem begeistert er sich fürs Fallschirmspringen und will bald mal das Kite-Surfen ausprobieren.

Welche Pläne für die Zukunft hat er?
Ans Aufhören denkt Titus noch lange nicht. Vermutlich wird er selbst im hohen Alter noch auf einem Skate- Board stehen. Er engagiert sich auch für Menschen in Not. Mit seinem Projekt »Skate-Aid« hat er zum Beispiel Jugendlichen in Kabul durch eine große Sammelaktion das Skaten ermöglicht. Ich finde das in jedem Fall sehr erstrebenswert und wünsche ihm für alle seine weiteren Pläne und Projekte viel Glück und Kraft.


Wie ihr merkt: Skateboard-Fahren ist eine hervorragende Schule fürs Leben. Alles was man dazu braucht sind Leidenschaft, Geduld, Durchhaltevermögen und einen starken Willen. Am Ende des Drehtags konnte ich dann auch gar nicht anders, als mal wieder selbst aufs Brett zu steigen. Falls ihr es bislang noch nie ausprobiert habt, kann ich euch nur raten, es unbedingt bald mal zu tun. Ihr werdet begeistert sein!

Wann der Beitrag im ZDF ausgestrahlt werden wird, kann ich euch im Moment noch nicht sagen, aber falls es euch interessiert, dann klickt doch mal auf meine Homepage rein, wo alle aktuellen Videos zu finden sind. Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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07. Mai 2009

Stilkunde: Dresscodes

Jeder, der schon zu mal zu gesellschaftlichen Events eingeladen worden ist, kennt sie: Die Dresscodes. Oftmals ist es gar nicht so einfach, die kleinen Etikettenregeln auf der Einladungskarte einzuhalten. Vor allem dann, wenn die Gastgeber allzu kreativ sind bei der Ansage der Kleiderwahl. Was bedeutet zum Beispiel »Sexy und Glamorous«: Heißt das vielleicht, dass ich ein knallenges, rotes Kleid anziehen soll – oder geht auch ein langes, wallendes Kleid, das am besten üppig mit Pailletten besetzt ist?

Ihr seht, das ist wirklich nicht so leicht. Dabei gibt es eigentlich eine Reihe klassisch definierter Dresscodes, die je nach Anlass ganz klar vorgeben, wie man erscheinen soll. Die vier wichtigsten stelle ich euch jetzt vor.

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YouTube Direkt Die Kreationen von Talbot Runhof sind wie gemacht für glamouröse Auftritte

Business Attire
Das steht immer dann auf der Einladungskarte, wenn ihr zu einer Business Party eingeladen seid. Dieser Dresscode ist der unkomplizierteste: Er bedeutet nämlich, dass ihr eure Bürokleidung anbehalten dürft und so kommen sollt, wie ihr seid – also Bluse, Rock, Kostüm oder Hosenanzug. Soweit ich weiß, ist er auch identisch mit »Tenue de Ville«, »Smart Casual« und »City Chic«.

Cocktail
Hier wird es schon feiner: Die Anlässe sind gediegene Dinners, Vernissagen, Geburtstage oder wie der Name es andeutet – Cocktailpartys. Der Mann trägt einen dunklen Anzug ohne Krawatte, die Frau ein knielanges Kleid – Schulter und Dekolleté dürfen gezeigt werden. Der Klassiker ist natürlich das kleine Schwarze. Wenn das ausdrücklich verlangt wird, findet ihr auf der Einladungskarte die Abkürzung »LBD« (Little Black Dress). Ich finde zu solchen Anlässen auch immer Paillettenbesetzte Minikleider ganz passend, zu denen ich wenig Schmuck und einen femininen Blazer kombiniere. Tolle Modelle gibt es zum Beispiel von Strenesse Gabriele Strehle.

Black Tie
Wenn »Black Tie« auf der Einladungskarte steht, geht ihr vermutlich auf ein elegantes und offizielles Event – wie ein festliches Dinner, eine große Gala oder eine Opernpremiere. Für die Männer heißt das: Smoking mit Manschettenknöpfen und schwarzer Fliege und. Und für uns: Bodenlange Abendroben mit Glamour-Potential. Fantastische Kleider findet ihr zum Beispiel bei Dorothea Schumacher – einer meiner Lieblingsdesignerinnen – oder bei Talbot Runhof. Dazu kombiniere ich besonders gerne extravaganten Schmuck – zum Beispiel elegante Chandeliers – und ich bevorzuge ein eher glamouröses Make-up.

White Tie
Dieser Dresscode gilt für höchste Feierlichkeiten. Bei Opernbällen wie in Wien oder bei der Verleihung des Nobelpreises gibt es praktisch keine Alternative. Eine komplette Abendgarderobe ist daher Pflicht: Der Mann braucht einen Frack, weiße Fliege und Weste. Die Frau eine bodenlange Abendrobe, diesmal aber unbedingt in den Farben Weiß, Grau oder Schwarz. Ihr braucht auch lange Handschuhe, die erst beim Dinner abgenommen werden dürfen. Außerdem gilt: Wenn Schmuck, dann echt und wertvoll, eure Schuhe müssen offen sein und ihr müsst eure Schultern mit einer Stola oder einem Bolero bedeckt halten. Großartige Roben findet ihr wieder bei Talbot Runhof, Anna von Griesheim oder Riani.

So mit Styling-Tipps gestärkt, können die nächsten großen Ereignisse ja ruhig kommen. Und ihr wisst jetzt hoffentlich auch ein bisschen mehr als vorher, was man wo, wann und wie trägt. :)

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara 

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01. Mai 2009

Modenschau in der Russischen Botschaft

Am vergangenen Donnerstag war ich zu Gast in der Russischen Botschaft Unter den Linden: Das russische Botschafter-Ehepaar Maria und Vladimir Kotenev hatten zusammen mit BMW Berlin-Chef Hans Reiner Schröder zu einer Modenschau mit anschließendem Dinner geladen. Zu der Veranstaltung erschienen circa 200 Gäste, darunter prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Showbiz. Absoluter Höhepunkt des Abends war ganz klar die Modenschau, in der russische Modemacher ihre Kreationen präsentierten – und ich muss sagen, das war ganz schön eindrucksvoll. Was es alles zu sehen gab und wie der Abend verlief, erfahrt ihr jetzt.

Modenschau in der Russischen Botschaft (Foto links © Baganz, Foto rechts © von Kalckreuth)

Links seht ihr Natascha Ochsenknecht und mich (Foto© Baganz) – beide in Anna von Griesheim. Rechts seht ihr ein Outfit von der Modenschau (Foto© von Kalckreuth)

Welche Designer waren zu sehen?
Russische Designer sind in der Fashionwelt noch relativ unbekannt. Umso überraschter war ich, als ich zum ersten Mal die teils wirklich großartigen Kreationen bewundern konnte. Unter dem Motto »Vom russischen Winter zum russischen Sommer in Berlin«  zeigten Kalinka Morozow, Alina Alessi und Sergej Syssojew ihre Kollektionen. Sehr schöne Röcke und Mäntel mit aufwendigen Stickereien sind mir aufgefallen, und viele Outfits waren auch vom Look der Siebziger Jahre geprägt. Ein besonders großes Thema sin natürlich Pelze in allen Varianten. Wie so was aussieht, seht ihr ja auf dem Foto, das ich für euch ausgesucht habe.

Wie verlief der Abend?
Der eigentliche Empfang und das anschließende Dinner waren liebevoll  organisiert und äußerst gut gelungen. Mir gefiel vor allem die lockere und entspannte Stimmung. Das lag zum großen Teil natürlich an den Gastgebern – nicht zuletzt an der überaus charmanten Botschafter-Gattin Maria. Eine ausgefallene Idee war übrigens, dass man die Tischordnung zu Beginn selber ziehen musste. Und weil ich aus der Silberschale eine grüne Karte gezogen habe, saß ich während des Dinners dann in dem prunkvollen Spiegelsaal der Botschaft.

Welche Outfits gab es?
Bei Empfängen gibt es ja immer einen Dresscode. An diesem Abend war es »Smoking, langes Abendkleid«. Entsprechend pompös und bunt Kleider waren auch die Kleider: Die »charmante« Maria trug ein traumhaftes Abendkleid von Alina Alessi in zartem Apricot. Die Schauspielerin Sophie Schütt kam in einem pinkfarbenen Kleid mit reptilienartigen Applikationen und Katja Riemann trug eine brokatähnliche Kleid-Kombination. Besonders gut gefiel mir das weißglänzende Kleid von Franziska van Almsick im Amazonen-Look.

Tja, und wenn ihr von mir wissen wollt, wie ich angezogen war, dann muss ich leider zugeben, dass ich wohl etwas zu flüchtig auf die Einladungskarte geschaut habe. Ich war nämlich so ziemlich die Einzige, die etwas außerhalb des Dresscode lag: »Smoking« bedeutet normalerweise kurzes Kleid - und wie ihr seht, habe ich mich für ein schwarzes, schulterfreies Cocktailkleid entschieden, zu dem ich Goldschmuck und diese großartigen Gladiatoren-High-Heels kombiniert habe.

Damit mir künftig so etwas aber nicht mehr passieren wird, stelle ich euch das nächste Mal die verschiedenen Dresscodes vor, und ich verrate euch auch, wie man sie am besten stylt. Bis dahin wünsche ich euch ein entspanntes Wochenende und natürlich einen schönen ersten Mai.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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22. April 2009

Porträt: Das belarussische Supermodel Tanya Dziahileva

Sie ist eines der gefragtesten Laufstegmodels der Welt. Es gibt praktisch keinen Designer, für den sie letzte Saison nicht gelaufen ist: Missoni, Versace, Yves Saint Laurent, Dior, Prada, Chanel – alle eben, die Rang und Namen haben. Sie zierte 2006 das Cover der russischen Vogue und war schon das Gesicht unzähliger Werbekampagnen, wie zuletzt für Lacoste.

Das Erstaunliche ist aber, dass Tanya Dziahileva gerade erst mal 17 Jahre alt ist. Weil ich das wirklich sehr bewundernswert finde, und es vermutlich auch nur noch eine Frage der Zeit ist, bis hierzulande jeder über sie spricht, habe ich für euch heute wieder mal ein Porträt zusammengestellt, in dem ihr alles Wissenwerte über das belarussische Supermodel erfahren könnt.

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YouTube Direkt Die letzte Saison war für Tanya Dziahileva äußerst erfolgreich


Wie begann ihre Karriere?
Die gebürtige Weißrussin begann ihre Karriere bereits mit 12 Jahren. Zwei Jahre später wurde sie von einem IMG-Scout entdeckt, der sie nach Paris holte. Ihr Debüt hatte Tanya dann kurz darauf im September 2005. Seitdem reißen sich die Designer um sie: Sie läuft ein Defilee nach dem anderen und startet im Moment auch richtig durch. Aufgrund ihres unaussprechlichen Nachnamens wird sie übrigens von allen nur Tanya D. genannt.


Was ist das Besondere an ihr?
Elle und Vogue bezeichnen Tanya gern als »Elfenkönigin«. Das liegt vor allem an ihren ungewöhnlichen Gesichtszügen, ihrem porzellanhaften Teint und den langen, blonden Haaren. Mit 1,81 m Körpergröße ist sie natürlich absolut für den Laufsteg prädestiniert. Ihr charakteristisches Merkmal ist aber ihr chamäleonhafter Blick: Wenn ihr sie zum ersten Mal seht, wette ich mit euch, dass ihr ihre großen, etwas weiter auseinander stehenden Augen so schnell nicht vergessen werdet.


Hat sie Lieblingsdesigner?
Ihre Lieblingsdesigner sind Christian Dior und Ralph Lauren. Tanya ist tatsächlich auch ein großer Fan von eleganten Looks. Am liebsten trägt sie Leggings in Kombination mit lässigen Hemdkleidern. Und sie liebt Hüte und feminine Kleider. Was mich ehrlich gesagt wirklich verwundert hat, ist, dass sie legere Jeans Outfits und High Heels nicht so sehr mag. Dafür setzt sie diese Saison aber genau wie ich auf den extrem coolen Rock Chic à la Marc Jacobs oder Felder Felder.


Welche Kampagnen hat sie gemacht?
Neben ihrer Karriere als Laufstegmodel ist Tanya auch ein begehrtes Kampagnenmodel. 2006 hatte sie exklusive Kampagnen für Hugo Boss, Michael Kors, Christian Dior, Lanvin, Yves Saint Laurent und Jean-Paul Gaultier. Seit 2007 ist sie das Gesicht von Nina Ricci und Michael Kors. Im Moment glänzt sie in der großartigen Kampagne für Lacoste. Wenn ihr wollt, klickt euch doch mal auf deren Homepage rein. Da könnt ihr sie in der aktuellen Club-Kollektion bewundern.


Ihr merkt es schon: Die 17-Jährige ist ein echter Workaholic und hat sich ihren Erfolg hart erarbeitet. Das sind tatsächlich auch gute Voraussetzungen, um in der schnelllebigen Fashionwelt bestehen zu können – aber um Tanya müsst ihr euch bestimmt keine Sorgen machen. Im Gegenteil… :)

Alles Liebe & viele Grüße

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16. April 2009

Stilkunde: Lacoste

Die Marke mit dem Krokodil – das ist immer das erste woran ich denke, wenn jemand über Lacoste spricht. Viel zu schnell assoziiert man dann aber auch den Yuppie im weißen Polohemd-Klassiker, der den ganzen Tag Golf spielt. Lacoste ist tatsächlich mehr als das. »Un peu d‘air sur terre« – ein bisschen Luft über der Erde – so heißt ja seit längerem das Motto der Kampagnen, in denen die Models in luftigen Höhen schweben und die neuesten Looks präsentieren.


Wenn ihr mich fragen würdet, was Lacoste eigentlich ausmacht, dann würde ich euch auch antworten: Eben deutlich abgehoben, von dem, was man sonst so kennt oder trägt. Und damit ihr up to date seid, was Lacoste betrifft, kommt jetzt alles, was ihr über die Marke wissen müsst. Und ich verrate euch natürlich auch die wichtigsten Key Pieces der aktuellen Kollektion.


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»Un peu d‘air sur terre«: Making-of der aktuellen Lacoste-Werbekampagne für Frühjahr/ Sommer 2009


Wann wurde die Marke gegründet?
Lacoste wurde Anfang der Dreißiger von dem französischen Tennisspieler René Lacoste gegründet. Das bekannteste Kleidungsstück ist das weiße Polohemd »1212«, das von Lacoste ursprünglich als Tennishemd entworfen wurde. Das Polohemd hatte den Vorteil, dass es durch seinen Rippenstoff viel luftiger und leichter war als normale Hemden.


Was hat es mit dem Krokodil auf sich?
In seiner aktiven Zeit als Tennisspieler wurde René Lacoste von allen wegen seiner Zähigkeit und Ausdauer nur das »Krokodil« genannt. Zum Logo wurde das Tier aber durch eine Wette: Der Kapitän der französischen Mannschaft versprach Lacoste während eines Davis Cups nämlich einen Koffer aus echtem Krokodilleder, wenn er den entscheidenden Sieg erringen würde. René machte seinem Spitznamen alle Ehre und bekam von seinem Freund Robert George einen Blazer geschenkt. Und darauf war eben das typische Krokodil gestickt, das ihr bis heute auf jedem Kleidungsstück bewundern könnt.


Was macht den Lacoste Look aus?
Der Lacoste Look versprüht vor allem diese maritime Lässigkeit, die ich sehr gut von der Côte d‘Azur her kenne. Falls ihr euch demnächst mal bei Lacoste umschauen wollt, dann empfehlen ich euch unbedingt die aktuelle »Club«-Kollektion. Meine absoluten Keypieces daraus sind eine weit geschnittene Bermuda-Shorts aus Leinen und das dazu passende gestreifte Kragenshirt der »Saint-Remy« Linie. Und natürlich das marineblaue Kurzarmkleid »Monte Carlo« mit dem weißen Taillengürtel.


Welche Accessoires gibt es?
Lacoste macht neben Kleidung und Parfums ja auch jede Menge Accessoires. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan der Sonnenbrillen. Und mir gefallen auch die sportlich-weißen Ledertaschen, die für mich einfach das perfekte Reise-Accessoire sind. Woran ihr vermutlich diesen Sommer nicht vorbei kommen werdet, sind die großartigen Sandalen. Meine Favoriten sind die Modelle
»Tonezza« – eine braune Ledersandalette mit maritimen Segeltau-Applikationen – und »Maddie« – eine elegante Zehensandale mit feinen Leinenbändern, die im Römer Look um die Knöchel gebunden werden.


Für das nächste Mal werde ich euch dann das schöne russische Supermodel Tania Dziahileva vorstellen, die für Lacoste schon seit einer Weile das Kampagnen-Gesicht ist.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche. Und genießt die herrliche April-Sonne. :)

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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07. April 2009

Trend-Bericht: Die neuen Schuhe

Letztes Mal habe ich euch ja schon die neuen Frühlingsjacken vorgestellt. Genauso wichtig ist natürlich die Frage, welche Schuhe wir dieses Frühjahr tragen werden. Wenn ich mir die Modemagazine so anschaue, bin ich wirklich überrascht von der Vielfalt an Schuhtrends. Und damit ihr jetzt schon wisst, worauf ihr beim nächsten Schuhkauf achten müsst, kommt hier eine Auswahl der vier angesagtesten Modelle, und ich verrate euch auch, welcher Schuh am besten zu welchem Outfit passt.

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Der Römer-Sandalen-Trend wurde durch Filme wie »Troja«(2004) inspiriert

Die Römer-Sandale
Spätestens seit dem Film »Troja« mit Brad Pitt und Diane Krüger sind Römersandalen absolut angesagt. Zurzeit gibt es sie in unzähligen Varianten und Farben. Die luftigen und knöchelhohen Sandalen sind durch ihren flachen Absatz auch wahnsinnig bequem. Die ersten Römersandalen waren ja ursprünglich für Soldaten gemacht, die lange Fußmärsche zu bewältigen hatten. Die neuen Römersandalen begeistern selbstverständlich auch noch durch lässige Designs und Verzierungen. Es gibt sie mit Fransen oder Nieten. Mal kommen sie in angesagter Gold- und Silberoptik. Oder einfach auch nur authentisch in braunem Leder. Ihr könnt sie casual zu Jeans oder Röcken kombinieren. Mein absolutes Highlight ist ja die Goldvariante zu assymetrischen Kleidern im Amazonenlook.

Der Penny Loafer
Zurzeit feiert der Penny Loafer ein großes Comeback. Charakteristisches Merkmal der flachen Slipper, die oft aus weichem Nappaleder gearbeitet sind, ist die etwas breitere Schaftbrücke. Der Name der Schuhe kommt übrigens daher, dass echte Loaferfans immer einen Glückspenny darunter stecken. Penny Loafers gibt es vorwiegend in dezenten Farben wie Beige, Braun, Schwarz und Weiß. Sie machen sich aber auch in blauem Lack ganz hervorragend. Am besten stylt ihr sie zu Kleidern im Sixties-Look oder zur Karotten-Jeans und Karohemd. Was ihr allerdings auf keinen Fall machen solltet, sind weiße Socken zu Penny Loafers: Klassischerweise trägt man sie nur mit unsichtbaren Füßlingen.

Der Cowboy-Stiefel
Was mir letzten Sommer schon in St. Tropez aufgefallen ist: Lässige Cowboy-Stiefel zu romantischen Kleidern und Lederjacken. Ich bin mir ganz sicher, dass wir alle an der charakteristischen Fußbekleidung der Cowboys diese Saison nicht vorbeikommen werden. Besonders angesagt sind Modelle in hellbraunem Leder. Und sie sollten natürlich auch einen Absatz von ca. 4 bis 5 cm haben. Cowboy-Stiefel sind zudem das perfekte Styling-Accessoire für den angesagten »Rock Chic«, den ich euch ja schon während der Fashion Week in Berlin als Geheim-Tipp angekündigt habe.

Der Peeptoe Bootie
Mein absolutes Lieblingsmodell für dieses Frühjahr ist der »Peeptoe Bootie«, der mir vor allem durch seinen extraganten Look gefällt: Die knöchelhohen Schuhe sind nämlich vorne an der Zehenkappe ausgeschnitten. Charakteristisch an der frühjahrstauglichen Variante der Ankle Boots ist außerdem noch die keilförmige Sohle mit hohem Absatz. Am schönsten kommen Peeptoe Booties mit schwarzen Röhrenjeans zur Geltung. Super ist auch die Kombi zu knielangen Röcken. Ganz wichtig: Peeptoe Booties solltet ihr immer mit Strümpfen tragen, und die Zehen sollten – im Unterschied zu vergangenen Saisons – nicht zu sehen sein. Perfekt sind blickdichte Strumpfhosen. Richtig stylisch wird’s mit farbigen Söckchen.

Wie ihr seht, sind die kommenden Schuhtrends eine bunte Mischung aus bewährten Klassikern und Modellen in aufregenden und ungewohnten Optiken. Ich hoffe, ihr habt jetzt Lust bekommen, auch gleich einmal ein paar der neuen Trends auszuprobieren. Wie immer wünsche ich euch viel Spaß dabei.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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03. April 2009

Styling-Tipps: Die neuen Frühlingsjacken

Die Zeit der Wintermäntel ist nach den ersten warmen Sonnentagen in diesem Jahr nun endgültig vorbei. Morgens kann man jetzt schon mit luftig-leichten Jacken oder Mänteln aus dem Haus. Falls ihr euch bislang noch nicht getraut habt und noch Inspiration für dieses Frühjahr braucht, solltet ihr unbedingt weiterlesen. Heute habe ich für euch nämlich die schönsten Frühlingsjacken und -Mäntel zusammengestellt, und ihr erfahrt von mir  auch, was am besten dazu passt.

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Bei Burberry gibt es den Trenchcoat Klassiker auch in farbigen Varianten (Werbekampagne Sommer 2008)

Mein Favorit
Mein absoluter Favorit für dieses Frühjahr sind Sixties-Jäckchen. Jackie O. hat sie damals schon mit Vorliebe getragen. Sie kommen meist in eleganter A-Form und sehen durch ihren kürzeren Schnitt wirklich entzückend aus. Außerdem gefallen mir besonders Details wie Puffärmel und der einzelne, große Knopf am Ausschnitt. Sixties-Jäckchen haben übrigens auch den Vorteil, dass sie praktisch zu allem passen: Zur Jeans genauso wie zu Röcken oder Kleidern. Und das Fantastische ist, dass sie jedes Outfit einfach femininer wirken lassen.

Der Trenchcoat
Dass ich ein großer Fan von Trenchcoats bin, habt ihr mittlerweile wahrscheinlich schon mitbekommen. Neben dem klassischen Modell von Burberry gibt es aber auch noch eine Reihe großartiger Varianten, die ihr dieses Frühjahr unbedingt mal ausprobieren solltet: Zum Beispiel sind Trenchs in pastelligen Tönen im Moment extrem angesagt. Dazu passen besonders gut taillierte Kleider aus weich-fließenden Materialien und Peeptoe-Pumps. Und zu Jeanshosen ist der Trenchcoat in Jackenform ein echter Styling-Tipp.

Die Lederjacke
Ein absolutes Must-Have ist natürlich die Lederjacke. Ich habe zum Beispiel eine in einem Braunton mit feinen Bündchen am Saum und an den Ärmeln. Und dann noch den Klassiker in Schwarz, weil er sich unglaublich vielseitig tragen lässt: Mit Jeans und weißem T-Shirt, aber auch abends leger übers Abendkleid. Besonders lässig wird es noch, wenn ihr ein schönes Halstuch dazu kombiniert –
zum Beispiel von meinen Lieblingslabels Hüftgold oder Becksöndergaard.

Die Blouson-Jacke
Die Blouson-Jacke überzeugt durch ihren sportlich-lässigen Look. Sie passt super zu Casual Outfits und ist das perfekte Kleidungsstück für ausgedehnte Shopping-Touren. Mir gefallen dazu kurze Print-Kleider und Ballerinas, wozu ich meist noch eine große Designer-Bag  von Miu Miu oder Chanel kombiniere, um den sportlichen Look bewusst zu brechen. Wenn ihr es perfekt machen wollt, dann solltet ihr Jacke und Tasche in der gleichen Farbe halten.

Also, raus aus den Wintermänteln, und rein in eure neuen Frühlingsjacken! Wenn euch das passende Jäckchen noch fehlt, dann macht euch morgen gleich in euren Lieblingsläden auf die Suche. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Genießt die Sonnenstrahlen und bis bald.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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