Kategorie: ‘Tamara Gräfin von Nayhauß Kolumne’ Category


26. September 2009

Styling-Tipps fürs Oktoberfest, Teil 2

Gestern habe ich euch schon verraten, was ihr modetechnisch alles beachten müsst, um auf der Wiesn eine gute Figur zu machen. Heute erfahrt ihr mir von mir, mit welchem Make-up ihr euer Dirndl-Outfit perfekt abrunden könnt. Und ich zeige euch auch, was meine absolute Lieblings-Frisur dazu ist. Zur Einstimmung schaut euch gleich mal das Video an, das brands4friends extra für euch gemacht hat – und danach erkläre ich euch natürlich, wie ihr das zu Hause mit wenigen Griffen selbst hinbekommt. Viel Spaß.


brands4friends-Visagistin Lena zeigt euch, wie ihr die Beauty-Tipps umsetzen könnt

Make-up: Zarter Schneewittchen Look
Als erstes braucht ihr eine gute Foundation, die leicht in die Haut einzieht. Die gibt es z.B. von »Armani«. Danach das Gesicht mit einem matten Puder fixieren. Das sorgt für einen schönen Teint. Frische rosenrote Wangen bekommt ihr mit dem flüssigen »benetint«-Rouge von »Benefit«, das angenehm nach Rosen riecht. Am besten klopft man es mit den Fingern in die Haut. Ihr könnt es aber auch mit einem Pinsel auftragen.

»benetint« eignet sich übrigens auch für die Lippen. Dann einfach noch mit Lippgloss Akzente setzen. Für die Augen verwendet ihr einen silbrigen Lidschatten, den ihr einmal großflächig auf dem Lid verteilt und anschließend unter dem Augen-Rand. Für einen intensiven Look sollte ihr unbedingt die Wimpern gut tuschen. Zum Schluss noch einen Highlighter von »Benefit« auf den oberen Wangenknochen und an der Augen-Innenseite auftragen. Das verleiht euren Augen einen edlen, glamourösen Glanz.

Frisur: Gretchen-Zöpfe
Die Gretchen-Frisur ist wirklich eine meiner Lieblings-Frisuren. Ich habe sie 2008 zum Beispiel sehr gern getragen. Alles was ihr dafür braucht, sind selbstverständlich lange Haare. Und so bekommt ihr sie hin: Einen Mittelscheitel ziehen. Beim Flechten der Zöpfe, die Haare immer vorher in die Finger einlegen, dann werden sie besonders fest beim Knoten. Nachdem ihr beide Seiten bis nach unten geflochten habt, einfach die Zöpfe um den Kopf legen und mit Haarnadeln fixieren. Die Enden dabei nach innen einschlagen und wieder jeweils fixieren.

Mit meinen Tipps seid ihr jetzt hoffentlich von Kopf bis Fuß bestens gestylt. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt die zweite Oktoberfestwoche. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja auf der Wiesn?

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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25. September 2009

Styling-Tipps fürs Oktoberfest, Teil 1

Wie versprochen erfahrt ihr heute von mir, welche Basics auf dem Oktoberfest einfach dazugehören, wie man sie am besten stylt und mit welchen Accessoires ihr noch für den letzten Schliff sorgen könnt. Also gleich mal weiterlesen, hier kommen meine Styling-Tipps.

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Besonders edle Dirndl gibt es von Lola Paltinger

Dirndl, Schürze & Bluse
Elegante Münchnerinnen besitzen mindestens zwei Dirndl: Ein normales und ein Festtags-Dirndl. Bei der Wahl des richtigen Dirndls kommt es vor allem darauf an, dass ihr eure individuelle Farbkombination findet. Mir gefällt zum Beispiel die Kombination grünes Kleid zur rosafarbenen Schürze. Klassischerweise sind Dirndl knöchellang und nicht kurz. Besonders schöne Modelle gibt es von Lola Paltinger. Dazu passende weiße Blusen findet ihr ganz bestimmt beim Trachten-Angemeier in München. Ganz wichtig ist auch, dass ihr flache Schuhe dazu tragt. Pumps sind zum Dirndl nämlich verpönt.

Lederhose & Trachtenjanker
Wer es von euch lieber unkonventionell mag, der kann auch durchaus mit Lederhose und Trachtenjanker auf die Wiesn. Besonders schön finde ich zum Beispiel dunkelgrüne Modelle. Dazu kombiniert ihr einfach einen tailliert geschnittenen Trachtenjanker und natürlich eine karierte Bluse im Trachten-Look. Für einen besonders feschen Akzent sorgen weiße Kniestrümpfe und ein geknotetes Halstuch. Am besten eines, das mit Edelweiß-Prints kommt.

Wiesn-Accessoires
Tolle Wiesn-Accessoires sind Hüte. Damit verleiht ihr eurem Wiesn-Outfit gekonnt eine persönliche Note. Ich finde Filzhüte im Moment ganz toll. Besonders praktisch sind kleine Täschchen zum Umhängen, die passenderweise in Herzform geschnitten sind. Solche gibt es zum Beispiel gerade von Bogner. Oder ihr tragt um eure Schürze einen silbernen Gürtel, der mit typischen Trachten-Elementen verziert ist.

Wusstet ihr übrigens, dass es eine Rolle spielt, an welcher Stelle man die Schürze mit einer Schleife zusammenbindet? Rechts gebunden bedeutet nämlich, dass ihr liiert seid, und links gebunden … na ja, was wohl? :)

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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24. September 2009

Stilkunde: Was ist Dirndlpunk?

Seit gut einer Woche ist in München wieder Oktoberfest. Und wer etwas auf sich hält, trägt Tracht: Männer schwören auf Lederhosen, Trachtenjanker und Kniestrümpfe, und wir Frauen greifen am liebsten zu unserem Festtags-Dirndl samt Bluse und Schürze. Dass es aber auch anders geht, beweist die bayerische Designerin Angelika Zwerenz, die mit ihren Dirndl-Punk-Kreationen derzeit für Furore sorgt. Was sich dahinter verbirgt, könnt ihr hier gleich mal nachlesen. Ich hab die Designerin für euch befragt.

Angelika Zwerenz vom Label Dirndlpunk

Angelika Zwerenz in einem ihrer Dirndl-Outfits

Dirndlpunk – klingt nach Rebellion. Worin unterscheiden sich deine Dirndl von anderen?
Der »Dirndlpunk« ist rebellisch: Wir pfeifen auf die Schürze und kombinieren reich dekorierte Mieder aus Leder oder Seide zu lustigen Karo-Röcken oder Lederhosen. In diesem Jahr ist unser Highlight ein goldenes Dirndl aus Leder. So etwas gab es noch nie.

Wie bist du zur Mode gekommen – und vor allem auf die Idee, das Dirndl neu zu interpretieren?
Als ich mit Lou Bega auf dem »Red Carpet« der Grammy Verleihung in Los Angeles war, fiel mir auf, dass sich die Abendroben der Stars nur unwesentlich unterscheiden. Ich wollte etwas Lokalkolorit ins Spiel bringen und entschied mich dann für ein Dirndl. Jedoch gab es auf dem herkömmlichen Dirndlmarkt nichts, was mich interessierte. Ich wollte aus der traditionellen Mode ausbrechen, sie revolutionieren und etwas Neues und Unkonventionelles präsentieren. Und so wurde aus der traditionellen Dirndlmode der Angelika Zwerenz »Dirndlpunk«.

Welche Themen inspirieren dich bei deinen Kreationen?
Bei mir ist alles aus dem Leben gegriffen. Mein gelbes Dirndlpunk Outfit »Love, Peace and Happiness« habe ich an einem sonnigen, strahlenden Tag kreiert, an dem ich die Welt hätte umarmen können.

Bei Dirndln denkt man automatisch an die Wiesn – oder zumindest an Bayern. Wie würdest du allen Nicht-Bayern Geschmack auf das Ausgehen im Dirndl machen?
Dirndlmode ist wirklich feminin und »Frau« betont damit ihre Weiblichkeit. Mit Dirndl ist man immer etwas Besonderes. Wenn man bedenkt, dass in früheren Zeiten die Tracht die Kleidung für die besonderen Festtage war, dann ist es doch toll, diese Tradition fortzuführen.

Auch internationale Stars wie Fergie von den »Black Eyed Peas« wurden schon in deinen Kreationen von Dirndlpunk gesichtet. Wen würdest du sonst noch gerne einkleiden?
Gestern war Anna Ermakova und Boris Beckers Tochter Anna Becker bei mir. Sie sahen im Dirndlpunk bezaubernd aus. Penelope Cruz wäre auch ein toller Typ.

Deine Website verrät, dass es auch bald Dirndlpunk für Männer geben wird – was darf Mann erwarten?
Das soll eine Überraschung werden!

Vielen Dank für das Gespräch.
Am Freitag verrate ich euch dann, wie ihr Basics am besten fürs Oktoberfest stylen könnt.
Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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26. August 2009

Trendbericht: Designer aus Skandinavien

Egal, welches Modemagazin man aufschlägt oder welchen Style-Teil man liest, überall wird zurzeit über sie geschrieben: Designer aus Skandinavien sind gefragt wie nie. Galten sie in den Achtzigern noch als Meister für feine Möbel, so haben sie jetzt die Laufstege und Boutiquen dieser Welt erobert. Auch ich bin ein Fan der puristisch-skandinavischen Linie, die vor allem mit klaren Schnitten und frische Farben überzeugt. Schwedische oder dänische Designer sind natürlich längst kein Geheim-Tipp mehr. Trotzdem wird man sich ihrer jetzt erst so richtig bewusst. Damit auch ihr für den kommenden Herbst 2009 schon mal wisst, wonach ihr suchen müsst, habe ich für euch heute drei der angesagtesten skandinavischen Marken zusammengestellt – inklusive ihrer Berliner Adressen und Key Pieces.

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Frühling/Sommer 2009: »Tiger of Sweden« ist eine meiner Lieblingsmarken aus Skandinavien

Tiger of Sweden: »Classic with a Twist« aus Uddevalla
»Tiger of Sweden« ist so etwas wie Burberry bei den Engländern oder Boss bei uns. Die schwedische Traditionsmarke gibt es schon seit 1903 und verbindet meisterlich klassische Looks mit ausgefallenen Details oder andersrum: »Classic with a Twist« nennt man das auch. Key Piece einer jeden Kollektion ist bis heute der Herrenanzug, da das Label ursprünglich nur Männermode machte. Zum Glück ist das schon seit einer ganzen Weile nicht mehr so. Die exzellent geschneiderten Kostüme und Mäntel sind einfach atemberaubend schön. Wenn ihr euch selbst davon überzeugen wollt: »Tiger of Sweden« findet ihr in Berlin zum Beispiel in den Galleries Layfette, im KaDeWe oder im Showroom am Kurfürsten Damm.

Day Birger et Mikkelsen: Haute Bohème aus Kopenhagen
Haute Bohème nennt sich das, was das noch relativ junge, dänische Label Day Birger et Mikkelsen et Mikkelsen entwirft. 1997 in Kopenhagen gegründet, überzeugen die Kollektionen des Labels mit eleganten Kreationen im Vintage-Style ohne auf glamouröse Details zu verzichten. Eine der prominentesten Kundinnen ist zum Beispiel auch Claudia Schiffer. Mir gefallen vor allem die feinen Strick-Ensembles aus der aktuellen Herbst- und Winterkollektion. In Berlin findet ihr Day Birger et Mikkelsen zum Beispiel bei Greta+Luis in der Alten Schönhauser 16 in Mitte.

Filippa K.: Urbane Eleganz aus Stockholm
Das ist die sicherlich zurzeit gefragteste Marke unter den Skandinaviern. Die von Filippa Knutsson entworfenen Kollektionen erinnern von ihrem Stil an Jil Sander oder Helmut Lang. Begehrte Kreationen sind minimalistische Pullover aus Merinowolle, Blusen oder Hemden aus feinen Materialien, aber auch großartige Jeans oder Chinos in urbanem Look. Wer im Alltag gut angezogen sein will, der ist bei Filippa K. auf jeden Fall bestens aufgehoben:Gutes Design trifft hier auf perfekte Passform und tollen Tragekomfort. Einen eigenen Laden in Berlin-Mitte hat Filippa K. in der Alten Schönhauser Alle 11. Oder schaut doch einfach mal bei brands4friends rein – da gibt es die Marke in regelmäßigen Abständen nämlich auch.

Ich hoffe, ich habe euch für die kommende Herbst-Saison etwas inspirieren können. Für mich steht fest: Die skandinavischen Designer sind neue Fixsterne am Modehimmel, die uns in Zukunft noch mit vielen, fantastischen Kollektionen begeistern werden. Für eure bevorstehende Herbst-Shoppingtour wünsche ich euch schon mal ganz viel Spaß. Bis dahin genießt aber noch, solange es geht, diesen wunderschönen Sommer.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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19. August 2009

Hommage an eine Modeikone: Coco Chanel

Heute vor genau 126 Jahren wurde eine der bedeutendsten Modeschöpferinnen der Welt geboren: Gabrielle Bonheur Chanel. Wir alle kennen sie als Coco Chanel und wissen, dass ohne sie die Mode nie das hätte werden können, was sie heute ist. Aber auch Modeschöpfer wie Yves Saint Laurent, Karl Lagerfeld oder Jil Sander wären wahrscheinlich ganz andere Richtungen gegangen. Cocos Erfindungen gelten als wegweisend. Jackie O. oder Romy Schneider liebten ihren Stil und wurden durch ihren Einfluss selbst zu Stilikonen. Ich finde das ganz schön faszinierend. Und weil man in letzter Zeit wieder so viel über sie lesen und sehen konnte, erfahrt ihr von mir heute alles, was ihr über die Modeikone wissen müsst.

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»Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft «(Trailer zum Kinostart am 13. August 2009)

Wie begann ihre Karriere?
Coco Chanel wurde zu einer Zeit geboren, in der die Frauen noch Hochsteckfrisuren, Ganzkörper-Badeanzüge und Kleider mit engen Korsagen trugen. Das müsst ihr euch bewusst machen, wenn ihr die eigentliche Bedeutung ihrer Modeerfindungen begreifen wollt. Mit 20 Jahren war Coco zunächst in einem Aussteuergeschäft angestellt, wo sie als gelernte Näherin auch kleinere Schneideraufträge entgegen nahm. Durch ihre Liaisons mit wohlhabenden Männern verfügte sie zum richtigen Zeitpunkt über genügend Startkapital, um ihr Modeimperium aufzubauen: 1910 eröffnete sie in Paris ein Hutatelier, 1911 folgte ein Modehaus, und schon 1915 besaß sie Boutiquen und Salons in Deauville, Paris und Biarritz. Nicht zuletzt war es aber selbstverständlich auch ihre Kreativität und ihr Geschäftssinn, durch die so erfolgreich wurde.

Was hat sie erfunden?
Sie erfand das kleine Schwarze, hat die Frauen aus dem Korsett befreit und den Kurzhaarschnitt zum Trend gemacht. Sie kürzte die Röcke bis knapp unterhalb des Knies und entwarf Badeanzüge, die auf Oberschenkellänge endeten. Sie steckte Frauen in Hosen und machte Modeschmuck salonfähig. Legendär ist das Chanel-Kostüm aus Tweedstoff mit schwarz bordiertem Jäckchen, goldenen Knöpfen und A-Linien Rock. Aber auch die luxuriösen Accessoires sprechen für sich: Was wären wir zum Beispiel heute ohne die berühmte Chanel-Clutch »2.51«, die eleganten Chanel-Ballerinas oder Düften wie »Chanel No.5«? Und es gibt wohl niemanden, der beim Anblick des verschränkten »Doppel-C« keine leuchtenden Augen bekommt.

Wo kann man sie sehen?
Zurzeit läuft im Kino der Film »Coco Chanel- Beginn einer Leidenschaft«. Falls ihr ihn noch nicht gesehen habt, solltet ihr ihn euch unbedingt anschauen, weil dort sehr gut das Milieu eingefangen ist, aus dem heraus Coco Chanel ihre Ideen entwickeln musste. Audrey Tautou in der Rolle der Coco Chanel ist einfach göttlich und mir gefällt, dass der Film genau da aufhört, wo Cocos eigentliche Karriere anfängt. Oder lest doch ganz die großartig geschriebene Biographie von Anne Fontaine, die auch die Vorlage zum Film bildet. Coco Chanels berühmtes »Evening Ensemble« von 1936 findet ihr übrigens im »Metropolitan Museum of Art« in New York.

Berühmte letzte Worte
Als Coco Chanel 1971 fast 90-Jährig in ihrer Suite im Pariser Hotel Ritz verstarb, soll sie gesagt haben: »So stirbt man also«. Seitdem sind natürlich schon einige Jahre vergangen. Für uns lebt sie auf jeden Fall in ihren Kreationen weiter. Und lasst es uns doch so sagen: Coco, wir lieben dich!

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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05. August 2009

Mode und Film: Swarovski und die »Wizard of Oz Ruby Slipper Collection«

Ihr kennt wahrscheinlich alle den Filmklassiker »Der Zauberer von Oz«. Und dass sich Mode und Film oft gegenseitig inspirieren, habe ich euch schon einige Male beschrieben. Anlässlich des 70. Jubiläums des Films luden Warner Bros. Consumer Products und Crystallized™-Swarovski Elements nun die berühmtesten Schuhdesigner der Welt ein. Mit einem Auftrag: Wenn die kleine Dorothy im 21.Jahrhundert leben würde, wie würden dann ihre berühmten roten Schuhe aussehen? Die Antwort darauf ist die »Wizard of Collection«, die ich bereits während der Berliner Fashion Week im Concept Store »The Corner« erstmals bewundern konnte. Was sich genau dahinter verbirgt und wo ihr die Modelle vielleicht noch sehen könnt, verrate ich euch jetzt.

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»There’s No Place Like Home«: Schluss-Szene aus dem Filmklassiker »Der Zauberer von Oz« (1939), in der ihr den Original Ruby Slipper sehen könnt

Was ist der Ruby Slipper eigentlich?
Ursprünglich ist das ein rubinroter Schleifen-Pumps, der komplett aus kleinen Pailletten gearbeitet ist. Durch seine Trägerin Judy Garland, in der Rolle der Dorothy, erlangte er Kultstatus. Aber auch deswegen, weil er über Zauberkräfte verfügt: Er bringt die kleine Dorothy nämlich zurück nach Kansas. Dazu muss sie ihre Schuhe dreimal antippen und Folgendes sagen: »There’s no place like home«. Designt wurde der Ruby Slipper von dem berühmten Kostümbildner Gilbert Adrian. Eines der sechs Original-Paare könnt ihr heute im »National Museum of American History« in Washington D.C. bewundern.

The Wizard of Oz Collection - Betsey Johnson (Foto© Swarovski)
Von der Skizze zum Entwurf: Hier ein besonders ausgefallenes Plateau-Modell von Betsey Johnson mit strassbesetztem Absatz (Foto© Swarovski)

Welche Designer haben mitgemacht?
Für die Neuinterpretation des Zauberschuhs wurde natürlich nur die Crème de la Crème internationaler Schuhdesigner beauftragt. So findet ihr in der »Wizard of Oz Ruby Slipper Collection« exklusive Entwürfe von Manolo Blahnik, Jimmy Choo, Oscar de la Renta, Christian Louboutin, Roger Vivier, Diane von Fürstenberg, Alberta Ferretti, Stuart Weitzman, Moschino, Betsey Johnson, Botkier, A.Testoni, Abaete, Giuseppe Zanotti, L.A.M.B. by Gwen Stefani, Lisa Pliner, Sergio Rossi, Tibi und Tuleh. Funkelnde, rote Glitzersteine in unbegrenzten Mengen wurden großzügigerweise von Crystallized™-Swarovski Elements bereit gestellt.

Kann man diese Schuhe kaufen?
Leider nein. Denn die exklusive Kollektion soll zugunsten der »Elisabeth Glaser Kinder-Aids-Stiftung« versteigert werden. Eine kleine Chance habt ihr also: Ihr müsst nur am 24. September nach New York reisen und euch eine Einladung für die Veranstaltung im Restaurant »Tavern on the Green« organisieren. Ansonsten könnt ihr die »Wizard of Oz Ruby Slipper Collection« in den Schaufenstern des berühmten Kaufhaus »Saks Fifth Avenue« sehen, wo die Schuhe am 4. September zur Eröffnung der New Yorker Fashion Week präsentiert werden sollen.

Auch wenn ich mir vermutlich keinen der wunderschönen Schuh-Kreationen kaufen werde, finde ich das mit der Versteigerung auf jeden Fall eine gute Sache – zumal die Aktion kranken Kindern gewidmet ist. Außerdem finde ich es faszinierend zu sehen, dass echte Klassiker eben nie aus der Mode kommen. Denn wer von euch hätte nicht gerne einen roten Zauberschuh?

Alles Liebe & viele Grüße
Eure Tamaratamara_unterschrift1.jpg

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22. Juli 2009

Porträt: Die britische Designerin Stella McCartney

Vergangenen Donnerstag traf sich die Fashion-Welt wieder in Berlin. Ungefähr 400 Gäste kamen in den Concept Store »The Corner« am Gendarmenmarkt, um sich die neue Kollektion der britischen Designerin Stella McCartney anzusehen. Darunter tummelte sich Prominenz aus Film & Fashion wie die beiden Topmodel Eva Padberg und Franziska Knuppe, Star-Designer Michael Michalsky und Schauspielerin Hanna Herzsprung. Auch ich war mit von der Partie und war von der Kollektion ziemlich begeistert. Damit auch ihr einen Eindruck von Stella McCartney bekommt, habe ich für euch in dem heutigen Porträt alles Wissenswerte über die kreative Britin in Erfahrung gebracht.

Tamara von Nayhauß (Foto ©Schroewig, »The Corner« Berlin, 16. Juli 2009)

So sehen zum Beispiel ihre Kreationen aus (Foto ©Schroewig, »The Corner« 16. Juli 2009)

Was macht ihre Kollektionen so besonders?
Ihre Kollektionen erkennt ihr an ihrem minimalistischen und dezenten Stil: Typische Kreationen sind geradlinig geschnittene Jacketts, weich fließende Hosen und schlichte Satin-Kleider, die vor allem durch moderne und feminine Looks begeistern. Stella McCartney ist außerdem für ihr feines Gespür bei der Wahl von Stoffen und Farben bekannt. Als aktive Tierschützerin verwendet sie weder Leder noch Pelz. Zu ihren Kundinnen gehören Stars wie Keira Knightley und Gwyneth Paltrow. Und für Madonna designte sie sogar das Brautkleid.

Wie verlief ihre Karriere?
Als Tochter von Ex-Beatle Paul McCartney und der Fotografin Linda McCartney sind ihr die künstlerischen Gene vermutlich schon in die Wiege gelegt worden. Bereits mit 15 Jahren ging sie nach Paris zu Christian Lacroix. Nach dem Studium am renommierten
»St. Martin‘s College for Art & Design« in London ging es für 37-jährige konsequent steil bergauf: 1997 war sie die bislang jüngste Chefdesignerin von Chloé und sorgte mit Spitzenröcken und Petticoats für Furore. 2001 wechselte sie zu Gucci, wo sie bald darauf ihr eigenes Label »Stella McCartney« gründete. Seit 2004 entwirft sie zudem für Adidas – und sie war die erste, die damals eine Koop mit H&M einging. Ihre Boutiquen findet ihr in London, New York und Los Angeles.

Welchen Style trägt sie?
Die gebürtige Londonerin schwört auf Understatement. Bei der Veranstaltung im »The Corner« ist mir besonders ihr natürlicher Style aufgefallen: Zu ihrer grauen Röhrenjeans kombinierte sie z.B. nur ein weißes T-Shirt, die Haare hatte sie schlicht zu einem Zopf zusammen gebunden, und sie trug ein dezentes Make-up. Ich glaube, mir gefällt ihr Look deswegen auch so gut, weil er authentisch ist. Stella McCartney liebt eben die feine Art der Zurückhaltung und stellt sich nur ungern in den Vordergrund.

Wie lebt sie privat?
Seit 2003 ist sie mit Alasdhair Willis, dem Manager einer Möbelfirma, verheiratet. Das Paar hat drei Kinder und lebt vorzugsweise in London. Ihr eigenes Brautkleid ließ sich Stella übrigens von Freund und Designer-Kollegen Tom Ford schneidern. Während der Veranstaltung verriet Stella dann noch, dass sie im November mit »Gap« eine Kinderkollektion herausbringen wird.

Darauf bin ich schon sehr gespannt. Und ich werde auf jeden Fall schauen, ob ich für meinen 2-jährigen Sohn Max fündig werde. Jetzt ist aber erst einmal der Sommer angesagt – ich lege eine kleine Pause ein – und in zwei Wochen hört ihr schon wieder von mir – bis dahin gibt es auch bestimmt wieder Einiges aus der Modewelt zu berichten.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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08. Juli 2009

Trendbericht: Fashion Week Berlin 2010

Letzte Woche war endlich wieder Fashion Week in Berlin. Wenn ich richtig zähle, dann bereits schon zum fünften Mal. Das Besondere war, dass sie erstmals zeitlich vorgezogen wurde, um parallel mit den beiden wichtigen Modemessen Premium und Bread & Butter stattzufinden. Ich war für euch natürlich unterwegs, um mir im Zelt am Bebelplatz die kommenden Trends für Sommer 2010 anzuschauen. Was ich dort gesehen habe und welche Designer mir besonders aufgefallen sind, erfahrt ihr jetzt.

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Lena Hoschek war auf der Fashion Week gefeierte Newcomerin


Die Newcomerin: Lena Hoschek
Eröffnet wurde die Fashion Week mit
Dorothee Schumacher, einer meiner Lieblingsdesignerinnen und der österreichischen Newcomerin Lena Hoschek. Ihre Kollektion stand ganz im Zeichen der Vierziger und Fünfziger Jahre – mit taillierten Kleidern, viel Südsee-Flair, Elvis-Köpfen und luftigen Stoffen. Key Piece war ein figurbetontes Bandeau-Kleid mit sexy Dekolleté.

Die Berlinerin: Penkov
Bernadett Penkov habe ich euch im Februar ja schon mal als vielversprechende Berliner Jungdesignerin vorgestellt. Genau wie bei Lena Hoschek und Michalsky war auch ihre Kollektion vom Retro-Stil der Vierziger-Jahre inspiriert. Hinzu kamen noch futuristische Gegensätze wie bronzefarbene Metall-Details an Schuhen oder Jacken. Key Pieces waren altrosa Chiffon-Kleider, hüfthohe Hosen und Blazer mit Schwalbenkrägen.

Tamara von Nayhauß, Fashion Week 2010, Foto© Markus Nass

Meine derzeitigen Lieblingsschuhe: Perlen-Sandaletten von Kaviar Gauche (Fashion Week 2010/ Foto© Markus Nass)

Die Weißen: Kaviar Gauche
Die beiden Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl zeigten eine Show unter dem Motto »Bridal Couture«: Ob langes oder kurzes Kleid, eleganter Hosenanzug oder glamouröse Robe – der monochrome Look ganz in Weiß dominierte. Was mir extrem gut gefallen hat, ist ein Gürtel in Kroko-Optik, der als Schleife drapiert zu einem Kleid kombiniert wurde.

Der Minimalist: Kai Kühne
Am Samstag habe ich mir noch die beiden Shows von Scherer Gonzáles und Kai Kühne angeschaut. Vor allem die Kollektion von Kai Kühne entpuppte sich überraschend zu meinem persönlichen Highlight: Strenge und minimalistische Linien trafen hier auf betont feminine und schlanke Silhouetten. Keypieces waren enge Kleider in Schwarz, Gold oder Creme, knielange Bleistiftröcke und Oversized Blazer.

Nun, wo der Show-Marathon für alle Fashion-Freaks und Prominente zu Ende ist, steht fest: Die Fashion-Week hat uns alle dieses Mal ganz besonders begeistert. Und eins ist auch klar: Auf den Sommer 2010 können wir uns fashiontechnisch schon jetzt freuen. :)

Alles Liebe & viele GrüßeEure Tamara

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17. Juni 2009

Porträt: Das Supermodel Lara Stone

Vielleicht habt ihr vor zwei Wochen das Interview mit Karl Lagerfeld im Fernsehen gesehen – ich fand das sehr interessant, was er alles zu berichten hatte, und war auch erstaunt, wie offen er über Privates sprach. Auf die Frage, welche Models zurzeit die neuen Sterne am Modehimmel seien, antwortete Lagerfeld: Lara Stone. Ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht, wer gemeint war.

Beim Modemagazin-Durchblättern habe ich Lara dann sofort entdeckt und wusste gleich, wer sie ist. Ich wette, ihr habt sie auch schon mal irgendwo gesehen. Falls nicht, solltet ihr undbedingt das heutige Porträt lesen, in dem ihr alles über Lara Stone erfahren könnt.

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Lara Stone ist eine klassische Schönheit – Film von Matt Irwin

Woher kommt sie?
Die 25-Jährige hat eine deutsche Mutter und einen britischen Vater. Geboren wurde sie in Berlin. Aufgewachsen ist in Mierlo, einer kleinen Stadt in den Niederlanden. Aufgrund ihrer deutschen Wurzeln wird sie von Karl Lagerfeld auch sehr geschätzt, der sie in die Riege anderer Models wie Claudia Schiffer, Nadja Auermann oder Tatjana Patitz einreiht.

Wie begann ihre Karriere?
Bereits mit fünfzehn nahm Lara Stone an einem Model-Contest von Elite statt und wurde gleich von der Agentur unter Vertrag genommen. Sie ging nach Paris und arbeitete zunächst für kleinere Labels. Der große Durchbruch kam dann 2006 mit dem Wechsel zu IMG Models. Sie lief alle wichtigen Modeschauen
für Givenchy, Louis Vuitton, Chanel, Lanvin, Miu Miu, Karl Lagerfeld, Cavalli – und natürlich noch viele mehr. Laut Vogue zählt Lara Stone im Moment auch zu den zehn wichtigsten Supermodels der Zukunft.

Was ist das Besondere an ihr?
Sie wirkt sehr französisch, obwohl sie das eigentlich gar nicht ist. Vielleicht liegt das an ihrem Schmollmund und der blonden Mähne. Ihr markantestes Markenzeichen ist ihre große Zahnlücke. Außerdem ist sie ein Model mit üppigen Kurven und einem sehr femininen Körper. Im Vergleich zu ihren Kolleginnen wiegt sie fast sieben Kilos mehr. Ihr könnt euch natürlich vorstellen, dass sie es zu Beginn ihrer Karriere damit nicht immer leicht hatte. Die Designer lieben an ihr vor allem ihren ironischen und eigenwilligen Laufstil.

In welchen Kampagnen kann man sie sehen?
Eine ihrer letzten Kampagnen war im vergangenen Herbst für Boss Orange, in der man sie im Bohème Chic bewundern kann. Darüber hinaus wurde sie durch Kampagnen von Calvin Klein, Max Mara, Jil Sander oder Givenchy bekannt. Und sie hat es natürlich auch schon auf unzählige Titelseiten namhafter Modemagazine geschafft – zuletzt auf die französische Vogue, die ihr im Februar 2009 gleich eine ganze Ausgabe widmete. Außerdem könnt ihr sie auch in dem diesjährigen Pirelli-Kalender sehen.

Karl Lagerfeld drehte mit ihr sogar einen Kurzfilm. Wenn ihr wollt, dann klickt doch noch auf diesen Link. Da bekommt ihr einen ziemlich guten Eindruck von der Art, wie sich Lara Stone bewegt, und was sie eben auch als Model ausmacht. Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich schon auf nächste Woche.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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10. Juni 2009

Styling-Tipps: Alles für den Sommer

Bald ist es wieder so weit – der Sommer kommt, 28 Grad im Schatten und unendlich viel Sonnenschein. Stylingtechnisch finde ich diese Jahreszeit ja immer besonders gut. Zurzeit findet ihr in den Modezeitschriften auch großartige Fotostrecken mit einer breiten Palette unterschiedlichster Looks. Falls ihr euch bislang noch keine Gedanken darüber gemacht habt, was ihr diesen Sommer tragen werdet, solltet ihr unbedingt weiterlesen: Die wichtigsten Basics, die ihr für diesen Sommer braucht, kommen jetzt.

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Adam Frühjahr/ Sommer 2009: Die weißen Flatterkleider des New Yorker Designers, der schon für Oscar de la Renta tätig war, gefallen mir sehr.

Das weiße Outfit
Weiß ist natürlich perfekt für den Sommer. Das letzte Mal habe ich euch ja schon verraten, dass ich die Farbe am liebsten mit Lila Accessoires kombiniere. Eines meiner Lieblingsoutfits ist der weiße Hosenanzug. Und ich besitze eine Leinenhose, die ich praktisch zu allem stylen kann. Und was ihr euch diesen Sommer auch noch zulegen solltet, sind weiße Flatterkleider. Besonders schöne Modelle findet ihr zum Beispiel bei dem New Yorker Designer Adam Lippes.

Das Print-Kleid
Ein weiterer Trend sind Kleider mit leuchtenden Prints. Vor allem Flower-Prints und bunte Muster á la Matthew Williamson sind schwer angesagt. Wenn ihr euch für ein langes Kleid entscheidet, solltet ihr auf jeden Fall Plateau-Pumps tragen, damit eure Silhouette optisch gestreckt wird. Und für kurze Modelle rate ich euch zu flachen Peeptoes oder Ballerinas..

Die Tunika
Tunikas sind toll. Durch ihre weich fallende Linie sorgen sie immer für ein entspanntes Tragefühl und wirken durch die feinen Stoffe auch noch elegant. Ich mag sie eigentlich in allen Varianten. Am liebsten trage ich sie als Minikleid im folkloristischen Stil. Zu Tunikas in kürzeren Schnitten finde ich kurze Röcke am besten. In beiden Fällen ist der ideale Schuh mal wieder die lässige Römersandale. Und Accessoires aus Leder machen den Look perfekt.

Das Sonnen-Accessoire
Was ihr auf jeden Fall braucht, sind passende Sonnen-Accessoires. Denn erst durch das richtige Accessoire erhält euer Outfit eine persönliche Note. Zwei Accessoires finde ich diesen Sommer einfach wunderbar: Einmal das breite Haarband, das sich besonders gut zu den weißen Outfits macht. Und einmal der kleine Herrenhut aus Stroh, der besonders gut bei Tunika-Outfits kommt. Für die Flatterkleider ist mein absoluter Favorit aber der Panamahut.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Sommer-Outfit-Zusammenstellen, und vergesst nicht, Sonne zu tanken: Denn eure Outfits sehen bei gebräunter Haut gleich nochmal doppelt so gut aus.

Alles Liebe & viele Grüße

Eure Tamara

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