Kategorie: ‘Hilfe für Haiti’ Category


05. Februar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: Unsere Hilfe ist Hoffnung für viele Kinder in Haiti

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Große Freude im Waisenheim „Foyer Zanmi Jezi“ in Port-au-Prince: UNICEF hat Pakete mit Ausstattung geschickt. 170 davon wurden bereits an 50 verschiedene Heime und Anlaufstellen verteilt. Die Pakete enthalten Bettlaken, T-Shirts, Unterwäsche, Sandalen, Handtücher, Seife und Zahnbürsten für jeweils 50 unbegleitete Kinder und Waisen. Die Bilder zeigen die vierjährige Lamonsia Laurent mit einem Stück Seife, das sie zukünftig verwenden wird um Krankheiten vorzubeugen …

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04. Februar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: UNICEF stellt Geburtshilfeausstattung in Haiti

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UNICEF hilft, Neugeborene und ihre Mütter gut zu versorgen – auch wenn die Geburt in einem Feldlazarett stattfinden muss. So erhält das Nothilfeteam der Organisation IMANA von UNICEF umfassende Ausstattung. Das Team um die Ärzte Dr. Alfredo Mercado und Dr. Labib Syed traf zwei Tage nach dem Erdbeben hier ein und hat seitdem Verletzte versorgt. Operationen durchgeführt – und Kindern auf die Welt geholfen. Gestern kam ein gesundes, kleines Mädchen zur Welt – mit Hilfe von medizinischem Bedarf und Material von UNICEF…

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03. Februar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: Die große Impfkampagne hat begonnen!

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Gute Nachrichten aus Haiti: Die große Impfkampagne im Erdbebengebiet hat begonnen! Im Stadion Silvio Cator in Port-au-Prince, das als Notunterkunft dient, haben gestern schon Tausende Kinder eine Impfung erhalten. Hier, in den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften von Port-au-Prince, ist das Risiko gefährlicher Krankheiten am größten. Insgesamt will UNICEF rund 500.000 Kinder unter sieben Jahren gegen Masern, Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten impfen. UNICEF hat dazu Impfstoffe, Spritzen und technische Geräte beschafft und dafür gesorgt, dass die Impfstoffe gekühlt vom Lager bis direkt an die Orte gelangen, wo die Kinder ihren „Pieks“ erhalten.

Schritt für Schritt wird die Kampagne dann auf andere Landesteile ausgeweitet. Das ist für die Kinder überlebenswichtig: Schon vor der Katastrophe hatten viele Mädchen und Jungen in Haiti keinen ausreichenden Impfschutz. Unter den extremen Bedingen im Katastrophengebiet sind sie jetzt besonders anfällig für gefährliche und hoch ansteckende Infektionen. Erst am letzten Sonntag hatten erste Testimpfungen stattgefunden. Und jetzt ist die Aktion in vollem Gang!

UNICEF

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02. Februar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: Evelyne will Ärztin werden

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Evelyne ist links im Bild zu sehen

Vor dem Waisenhaus „Foyer L’Escale“ in Port-au-Prince hat sich eine Kinderschar versammelt. Gemeinsam singen die Mädchen und Jungen ein Lied. Insgesamt 57 Kinder und Jugendliche leben jetzt hier – darunter viele, die durch das schwere Erdbeben ihr Zuhause verloren haben. Insgesamt hat UNICEF in Port-au-Prince bisher in drei Schutzzentren Platz für 900 unbegleitete Kinder geschaffen. Weitere Zentren sind im Aufbau. Eine Telefonhotline unterstützt die Suche nach vermissten Kindern. Denn die Gefahr von Übergriffen und Kinderhandel bleibt groß.

UNICEF richtet in den Notunterkünften auch mit einfachen Mitteln sichere Zonen für Kinder unter fünf Jahren ein. Vielleicht gibt es auch für Evelyne ein neues Zuhause. Die Elfjährige lebt schon seit Jahren im „Foyer L’Escale“. Von UNICEF hat sie gerade neue Schulhefte und Stifte erhalten – stolz präsentiert sie ihre Arbeiten. „Mein Lieblingsfach ist Mathematik“, sagt das Mädchen mit leuchtenden Augen. „Und später möchte ich Ärztin werden.“ Gestern haben in den nicht unmittelbar vom Erdbeben betroffenen Regionen Haitis die Schulen wieder eröffnet – eine gute Nachricht und ein wichtiges Zeichen der Hoffnung. UNICEF bereitet sich darauf vor, insgesamt 500.000 Kinder wieder in die Schule zu bringen – Schulmaterial und Schulzelte sind bereits unterwegs.

UNICEF

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01. Februar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: „Ich bin seit über 30 Jahren ein Fan von UNICEF“

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80 Prozent der Patienten von Dr. Gerlant Van Barlaer sind Kinder. Der belgische Arzt der Organisation B-Fast arbeitet seit dem Tag nach dem Erdbeben in einem Lazaretthospital in Port-au-Prince. Er hält es für eine der größten Herausforderungen, die überlebenden Kinder vor Infektionskrankheiten zu schützen. „Wo Menschen auf so engem Raum, unter schlechten hygienischen Bedingungen, zusammenleben müssen, drohen gefährliche Krankheiten“, sagt Dr. Van Berlaer. Er ist deshalb sehr froh, dass UNICEF morgen eine große Impfkampagne für rund 600.000 Kinder starten wird – gegen Tetanus, Masern und Diphterie.

Eine seiner jüngsten Patientinnen ist die drei Monate alte Morgane. Sie ist mangelernährt – gemeinsam mit ihrer Mutter Jenan Louise Vanin behandelt Dr. Van Barlaer die Kleine mit einer Zucker-Salz-Lösung von UNICEF. UNICEF hat in Haiti bisher über eine Million dieses hoch wirksamen Medikaments bereitgestellt. Mittlerweile sind 17 Hilfsflüge von UNICEF gelandet. Und täglich erhalten mit Hilfe von UNICEF rund eine halbe Million Menschen sauberes Trinkwasser. „UNICEF kann Organisationen vor Ort schnell mit großen Mengen von Medikamenten und medizinischem Bedarf versorgen – das ist in einer Katastrophensituation extrem wichtig“, sagt Dr. Gerlant Van Barlaer. „Auch deshalb spende ich schon seit über 30 Jahren an UNICEF.“

UNICEF

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31. Januar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: 40.000 mangelernährte Kinder brauchen Hilfe

_Unicef Sonntag

Im Stadtteil Pétionville von Port-au-Prince erhalten Kinder in einem Waisenheim zu essen. UNICEF arbeitet eng mit dem Heim zusammen, um die Kinder hier zu schützen. Die überlebenden Kinder gut zu ernähren, ist eine große Herausforderung: UNICEF schätzt, dass im Katastrophengebiet allein 40.000 Kinder akut mangelernährt sind. Helfer bereiten therapeutische Ernährungszentren vor, in denen die Kinder zum Beispiel therapeutische Spezialmilch erhalten. 82 Pakete von UNICEF mit Küchenbedarf für therapeutische Ernährungszentren sind schon eingetroffen – voll mit Geschirr, Waagen und vielem mehr. 7.000 Päckchen mit nahrhafter Erdnusspaste wurden schon verteilt – jede Woche kommt eine neue Lieferung aus einer Fabrik in der Dominikanischen Republik an.

UNICEF

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30. Januar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: Schon 102 Kinderheime erreicht

_Unicef Samstag

UNICEF-Mitarbeiter fahren jeden Tag Kinderheime ab, um die Versorgung sicherzustellen und Waisen vor Übergriffen zu schützen. 102 Waisenheime, oft informelle Einrichtungen in Hinterhöfen, wurden mittlerweile registriert. Immer wieder gibt es Beispiele, wie wichtig diese Arbeit ist: In einem der Heime trafen die UNICEF-Kollegen auf drei weiße Frauen, die ein eineinhalbjähriges Mädchen abholen wollten. Seine zehnjährige Schwester, die auch im Heim lebt, wollten sie nicht mitnehmen. Die UNICEF-Mitarbeiter schritten ein und machten klar, wie wichtig gerade jetzt ein stabiles Umfeld und der Kontakt zu Angehörigen für die Kinder sind.

Mittlerweile sind zwei Schutzzentren in Port-au-Prince in Betrieb, weitere sind im Aufbau. UNICEF hilft hier, unbegleitete Kinder zu registrieren und zu identifizieren. Das ist der wichtigste Schritt, um überlebende Angehörige zu finden und die Kinder vor Übergriffen zu schützen. Die Kinder werden hier auch betreut und können spielen. Hier ein Bild aus dem L’Escale-Zentrum – ein UNICEF-Mitarbeiter hat gerade den siebenjährigen Benoit hierher gebracht. Unsicher ist, ob seine Eltern bei dem Beben verstorben sind. Das zweite Bild zeigt drei Mädchen in Notbetten.

UNICEF

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29. Januar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: 13 UNICEF-Hilfsflüge gelandet

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Erste Zwischenbilanz: In den letzten zwei Wochen hat UNICEF insgesamt 13 Flugzeuge voller Hilfsgüter für Kinder nach Haiti geschickt. Dazu gehören allein 238 große Notapotheken für je 1.000 Menschen, 19.000 Hygienesets mit Seife und Zahnbürsten, 9.000 Schlafmatten, Plastikplanen, Kisten voller Spielzeug und vieles, vieles mehr.

Die obdachlosen Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen: Zum Beispiel in der zerstörten Stadt Jacmel verteilt UNICEF die Hilfsgüter an Menschen, die notdürftig auf einem Fußballfeld leben. Hier wird auch für die Kinder gekocht: Eine warme Mahlzeit, ein provisorisches Dach über dem Kopf – das ist für die Mädchen und Jungen jetzt überlebenswichtig.

UNICEF

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28. Januar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: 600.000 Kinder werden geimpft

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Bei UNICEF laufen die Vorbereitungen für eine große Impfkampagne auf Hochtouren. Anfang nächster Woche soll es losgehen: 600.000 Kinder unter fünf Jahren, die derzeit in Notunterkünften leben, sollen gegen Tetanus, Masern und Diphterie geimpft werden. Viele von ihnen sind mangelernährt und damit besonders anfällig für Infektionskrankheiten, denn die Menschen im Katastrophengebiet leben unter beengtesten Bedingungen.

UNICEF hilft, die große Impfkampagne zu organisieren, schult Helfer, stellt medizinischen Bedarf zur Verfügung. Weltweit erhält jedes zweite Kind Impfstoffe von UNICEF – deshalb sind die Mitarbeiter sehr erfahren darin, die logistischen Herausforderungen zu bewältigen. Eine Impfung kostet nicht viel – aber sie ist der beste Schutz vor Krankheiten, die UNICEF jetzt unbedingt verhindern will.

UNICEF

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27. Januar 2010

Heutige UNICEF Nachrichten: Hilfe für Marie Yolene

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Gestern hat UNICEF in Haiti große Kisten mit Spiel- und Sportmaterial verteilt. Sie sind für Kinder bestimmt, die momentan unbegleitet sind und in Schutzzentren betreut werden. Mittlerweile hat UNICEF drei solcher Zentren eingerichtet – jedes bietet Platz für 900 Kinder. Hier gibt es zu Essen, Trinkwasser, Betreuung – und Spielsachen! So gewinnen die Kinder Abstand zu ihren Erlebnissen.

Gleichzeitig hilft UNICEF bei der Suche nach Familienmitgliedern – für 220 Kinder hat dieser Prozess schon begonnen. Marie Yolene Milord, neun Jahre, freut sich sehr, dass jemand sich um sie kümmert: Sie liegt nach dem Beben mit einem gebrochenen Arm in einem Lazarettzelt. Für Kinder wie sie ist jedes Bilderbuch, jedes Puzzle-Spiel und jeder Malstift jetzt eine Kostbarkeit.

UNICEF

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